PK – Andere Sterne, Andere Sitten

Unter der Regie von Rajkumar Hirani entstand 2014 diese indische Komödie, die auch gleichzeitig ein Familiendrama ist. PK ist dabei der Name des Aliens und könnte man auf Deutsch auch mit angeheitert (leicht betrunken) bezeichnen.

Handlung

Kaum ist das Alien auf unserer Erde gelandet, wird ihm auch schon seine Fernbedienung für das Raumschiff, ein Amulett, gestohlen. Um nicht nackt herumzulaufen, stiehlt er sich Kleidung und verständigt sich zunächst mit Gesten. Die Sprache erlernt er, indem er die Hände seines Gegenübers hält. In dem kleinen Dorf ist er bald jedermann bekannt und ein Musiker namens Bhairon Singh hilft ihm, sich auf unserem Planeten zurechtzufinden. Er geht davon aus, dass PK Sehnsucht nach einem weiblichen Wesen hat und führt ihn in ein Bordell, wo er mehrere Stunden lang die Hand einer dort arbeitenden Prostituierten hält.

PK berichtet Bhairon von seinem gestohlenen Amulett und dieser empfiehlt ihm, in Delhi auf die Suche zu gehen. Dort angekommen, wird er aber nur schlecht behandelt und die Leute erklären ihm, dass nur Gott wissen könne, wo sein Amulett ist. Er besucht also Tempeln, Moscheen und Kirchen, ist aber nur noch mehr verwirrt, weil alle anders beten. Als er Flugblätter verteilt, macht er Bekanntschaft mit der Journalistin Jaggu. Diese erfährt, dass PKs Amulett nun im Besitz von Sadhu Tapasvis, ihrem Familienlehrer ist.

PK verliebt sich in die Reporterin. Diese ist ohnehin von ihrem Freund Sarfaraz schwer enttäuscht, hat er sie doch vor dem Altar einfach stehen lassen. Bhairon fängt inzwischen den Dieb, will mit diesem nach Delhi reisen, aber beide kommen bei einem Anschlag ums Leben. Jaggu hat ihren Chef beim Fernsehen überzeugt, eine TV-Show mit PK und Tapasvi zu senden. Tapasvi fordert PK in der Show auf, die Wahrheit zu erzählen, denn der hatte auch schon prophezeit, dass Sarfaraz sie betrügen würde.

Am Ende bekommt er sein Amulett, reist zu seinem Planeten zurück und kommt später mit einer ganzen Forschungsmannschaft wieder auf die Erde.