Wer zuerst kommt, kriegt die Braut

Die 1995 erstmals erschienene Tragikomödie ist ein Klassiker des Bollywoodkinos, da sich dieser zum ersten Mal mit im Ausland lebenden Indern beschäftigt. Für Regie und Drehbuch ist jeweils Aditya Chopra verantwortlich.

Handlung

Die in Großbritannien lebenden Kindern von zwei indischen Einwanderern spielen die Hauptrolle in diesem Film. Auf der einen Seite ist da Raj, ein Sprössling aus reichem Elternhaus, der sich am liebsten den schönen Dingen des Lebens hingibt und mit Erlaubnis seines Vaters trotzdem eine Reise durch Europa unternehmen darf, obwohl schon klar ist, dass der seinen Schulabschluss nicht schaffen wird. Auf der anderen Seite Simran, die einen strengen Vater hat und schon die Ehe mit dem Sohn eines Schulfreundes, Kuljeet, in Indien fest eingeplant hat. Sie willigt ein, allerdings nur unter der Voraussetzung, vorher nochmals eine Rundreise durch den alten Kontinent unternehmen zu dürfen.

Da die beiden jungen Leute die gleiche Reise gebucht haben, laufen sie sich öfter über den Weg und Raj versucht, zunächst erfolglos, anzubandeln. Als die beiden dann in Zürich einen Zug versäumen, müssen sie alleine alleine weiterreisen und werden zu Freunden. Wieder zu Hause, lädt Simran Raj zu ihrer Heirat ein, aber Raj, der sich mittlerweile in sie verliebt hat, lehnt ab. In diesem Moment wird ihr klar, dass sie sich ebenfalls in ihn verliebt hat. Aber Rajs Vater ermutigt ihn, ihr seine Liebe zu gestehen. Als er versucht sie in London zu finden, erfährt er, dass sie bereits nach Indien abgereist ist, da Simrans Vater von der neuen Liebschaft seiner Tochter erfahren hat. Raj reist nach Indien und kann sich als Angestellter in die Familie einschmuggeln. Als jedoch Simrans Vater ein Urlaubsfoto der beiden entdeckt, ist es um seine Tarnung geschehen. Er muss das Haus verlassen.

Als er in den Zug einsteigt, läuft sie hinterher und kann in letzter Sekunde noch aufspringen und nun sind die beiden wieder vereint.